Gefälschte Paket-SMS erkennen
Vom StoryCheck Team · 5 Min. Lesezeit · Veröffentlicht am
Die Masche funktioniert, weil sie fast immer im richtigen Moment kommt: Fast jeder wartet gerade auf irgendein Paket. Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht, ob die Nachricht plausibel klingt, sondern ob überhaupt Geld verlangt wird.
Echt gegen gefälscht
| Worauf achten | Echt | Gefälscht |
|---|---|---|
| Zahlungsaufforderung | Offene Beträge siehst du in der offiziellen App oder auf post.ch | Ein kleiner, dringender Betrag über einen Link |
| Der Link | Offizielle Domain von Die Post, DPD, DHL oder Planzer | Kurzlink oder eine Domain, die nur ähnlich aussieht |
| Sendungsnummer | Passt zu einer Bestellung, die du wirklich gemacht hast | Allgemein, oder du hast gar keine Bestellung |
| Zeitdruck | Keiner | Das Paket gehe in 24 Stunden zurück |
| Anrede | Mit Namen und Sendungsnummer | Allgemeine Anrede ohne Namen |
Sendungsstatus grundsätzlich nur in der offiziellen App oder über die selbst eingetippte Adresse prüfen, nie über den Link in der Nachricht. Damit läuft die gesamte Masche ins Leere.
Häufige Fragen
Verlangt Die Post Zollgebühren per SMS-Link?
Prüf es nie über den Link in der SMS. Echte offene Beträge siehst du in der offiziellen Post-App oder auf post.ch, und Die Post fragt nach eigenen Angaben nie per SMS oder E-Mail nach Passwörtern, Sicherheitscodes oder vollständigen Kartendaten.
Ich habe auf den Link geklickt, was jetzt?
Wenn du Kartendaten eingegeben hast, sofort die Bank anrufen und die Karte sperren lassen. Danach Passwörter ändern und den Vorfall dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden.
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Die Prüfung ist privat und dauert etwa 60 Sekunden. Die Person erhält keine Benachrichtigung und erfährt nichts davon.
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